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Standortoptimierung

ZIEL

Im Rahmen des Projektes wird die Instandhaltungsorganisation der Egger GmbH & Co KG am Standort Wismar umfassend analysiert und optimiert. Der Partner verfügt über eine weite Produktpalette aus Holzwerkstoffen (Span-, OSB und MDF-Platten) und weist eine komplexe und wartungsintensive Anlagenstruktur auf. Ziel des Projektes ist die nachhaltige Effizienz- und Effektivitätssteigerung der Anlagentechnik am Standort Wismar wie auch in der gesamten Egger-Gruppe.

NUTZEN

Im Rahmen eines gesamtheitlichen Assessments werden Verbesserungspotenziale erhoben und in einen Maßnahmenkatalog aufgenommen. Daraus gehen folgende Projekte hervor:

  • Einführung eines gesamtheitlichen Kennzahlensystem und geschlossenen Controlling-Zyklus
  • Ausweitung der autonomen Instandhaltung
  • Überarbeitung der Aufbauorganisation
  • Entwicklung der Instandhaltung in Richtung Smart Maintenance
  • Ausarbeitung einer Outsourcing-Strategie
  • Weiterentwicklung des Wissensmanagements

Die Projekte ermöglichen die Entwicklung in Richtung einer modernen Instandhaltungsorganisation, welche langfristig kosteneffizient arbeitet.

PROJEKTINHALT

Das Vorgehen im Rahmen des Projektes erfolgt in vier Phasen, wobei diese in jeweils zwei Teilprojekte gegliedert sind:


In der ersten Phase wird basierend auf Fragebögen, einem Semantiktest und semistrukturierten Einzelinterviews der Ist-Zustand der Instandhaltung mittels eines Reifegradmodells in 18 Kategorien erfasst. In Workshops wird erarbeitet, welcher Reifegrad im Zuge des Wandlungsvorhabens erreicht werden soll und welche Verbesserungspotenziale sich daraus ergeben. Übergeordnetes Ziel im Rahmen der folgenden Projektphasen stellt demnach das Schließen der Lücke zwischen Soll- und Ist-Zustand dar.

Schließlich folgt in Phase 2 die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs für den Zeitraum von zwei Jahren. Die Ausarbeitung der Maßnahmen erfolgt mittels Workshops zu den verschiedenen Bewertungskategorien des Reifegradmodells.


Dem WBW kommt bei der Umsetzung des Maßnahmenkatalogs in den folgenden zwei Jahren in Phase 3 eine beratende und unterstützende Rolle zu. Durch vierteljährliche Controlling-Workshops und die halbjährliche Erhebung der Mitarbeitermotivation mittels Semantiktest werden der Umsetzungsstatus der definierten Maßnahmen sowie die Veränderung der Mitarbeiterzufriedenheit reflektiert. Nach Umsetzung des Maßnahmenkataloges – in der letzten Phase des Projektes – wird der Erfolg des Wandlungsvorhabens kritisch geprüft. Abermals werden die Reifegrade verschiedener Kategorien erhoben, deren Veränderung analysiert und neue Potenziale ausgearbeitet.

 

 


ANSPRECHPERSON

Johann JUNGWIRTH MSc   |   +43 (0) 3842 402 6004   |   johann.jungwirth(at)unileoben.ac.at