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Performance Based Maintenance

Leistungsorientierte Instandhaltung


Performance Based Maintenance baut auf den traditionellen Konzepten auf und entwickelt dieselben über die TPM-Strategie weiter – durch die strategische Einbindung der Kundenorientierung, des KVP-Ansatzes und der Konzentration auf das Mitarbeiterpotenzial. Das Lernen und das Wachstum werden durch

  • die Mitarbeiter
  • adäquat gestaltete Instandhaltungssysteme bzw. -prozesse sowie
  • die konsequente Ausrichtung an den Unternehmens- und Instandhaltungszielen

erreicht.

Zur nachhaltigen Sicherstellung der strategischen Erfolgsfaktoren Kosten, Qualität und Zeit (einschließlich Flexibilität) ist der – deutlich effizienzorientierte – Ansatz der TPM-Strategie im Performance Based Ansatz stärker effektivitätsorientiert. Im Vordergrund stehen die unternehmensinterne "Kunden"-zufriedenheit, die laufende Anlagenverbesserung, die Wahl der richtigen Anlagenintensität und damit der gesamte Führungsansatz. Die leistungsorientierte Instandhaltung bedient sich dazu der 4 Balanced-Score-Card Perspektiven. Sie stellen die Grundlage zur Ziel- und Kennzahlenbildung als konkreten Informationsaspekt dar.

Das Performance Business Modell der Instandhaltung (siehe folgende Abbildung) stellt die Ergebnisqualität der Instandhaltung sicher; unter Berücksichtigung des Ressourcen- und Mitarbeiterpotenzials (zur Sicherstellung der Potenzialqualität), kombiniert mit der notwendigen Prozessqualität:

Diese Aspekte umfassen die finanzwirtschaftliche und die Kundenperspektive sowie die interne (Prozesssicht) und die Lern- und Entwicklungsperspektive. Während die finanzwirtschaftliche Perspektive auf der Gesamtunternehmensebene den Return on Investment (ROI) und Economic Value Added (EVA) umfassen, beinhaltet die Kundenperspektive den Aspekt der Zufriedenheit und des Markt- und Kundenanteils.

Der Finanzperspektive wird in der Instandhaltung entsprochen durch

  • minimale Ausfallkosten
  • geringe direkte Instandhaltungskosten
  • Maximierung der Life-Cycle-orientierten Anlagennutzung
  • Optimierung der Informationsstrategie

Diesen Zielen werden Maßnahmen und Performancestrategien zugeordnet.

In der Kundenperspektive ist das Hauptziel, die Zufriedenheit des Anlagennutzers bzw. -betreibers sicherzustellen. Beispielhaft können dies folgende Ziele sein:

  • ausfallsichere Anlagen
  • reaktionsschnelle Instandhaltung
  • geringe IH-Kosten

Die interne Perspektive beinhaltet Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen, die sich fokussieren auf

  • höchste Anlageneffizienz
  • Optimierung der Instandhaltungsprozesse (Effizienz)
  • Innovation (Effektivität)
  • Kundendienst

Die Lern- und Entwicklungsperspektive entwickelt Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen zur Förderung einer lernenden und sich weiterentwickelnden Instandhaltungsorganisation mit dem Ziel, Mitarbeiterpotenzial freizusetzen und deren Motivation zu heben.