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Total Productive Maintenance


Total Productive Maintenance (TPM) hat die Maximierung der Effektivität der Anlagen bei gleichzeitig effizientem Einsatz der Ressourcen zum Ziel. Dabei bedient sich TPM der umfassenden, vorbeugenden und zustandsorientierten Instandhaltung, die über die gesamte Lebensdauer der Anlagen anhält. Alle Abteilungen und Ebenen des Unternehmens sind einbezogen. Der Bedarf an hoher Flexibilität in der Produktion, speziell bei anlagenintensiven Unternehmen, führt zu einer zunehmenden Kosten- und Leistungsorientierung bei Industrieunternehmen. Die traditionell funktionale Trennung zwischen Produktion und Instandhaltung ist für eine effiziente Produktion hinderlich.

Mit Hilfe der TPM-Philosophie soll die funktionale Trennung im Hinblick auf mehr Prozess-Effizienz überwunden werden. Der Qualifikation von Personal im produktions- und instandhaltungsnahen Bereich kommt dabei besondere Bedeutung zu. Ein gemeinsames Verständnis von TPM und die Ausrichtung der Ziele an dieser Prozess- und Anlageneffizienz stehen dabei im Mittelpunkt. Die TPM-Ziele sind in folgender Abbildung dargestellt:

Die TPM-Philosophie lässt sich zusammenfassend wie folgt charakterisieren: 6-8 Verlustquellen als Controlling- und Zielvorgabe; verstärkte zustandsorientierte Instandhaltung mit einer dezentralisierten, letztendlich integrierten Instandhaltungsorganisation. Die Ablauforganisation ist durch ein standardisiertes Auftragssystem charakterisiert; im Bereich der Prävention ist die Instandhaltung in die Anlagenentwicklung eingebunden. In der Entlohnung überwiegt der Ansatz des Prämiensystems, gegebenenfalls erweitert durch Gruppenprämien mit Visible Management. Die Schulung konzentriert sich neben der Moderation auf Instrumenten- und Methodenschulungen sowie Kenntnisse der Instandhaltungskonzepte von TPM. Die Ersatzteillogistik stützt sich auf bedarfsorientierte Bewirtschaftung in Kombination von Konsignationslagern.