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Optimierung der Instandhaltungsorganisation

ZIEL

Das Projekt wird mit dem Ziel realisiert, den Wandlungsprozess von der klassisch organisierten Instandhaltung zu einer leistungsorientierten Organisationseinheit einzuleiten. Zudem wird das vorhandene IPSA-System (Instandhaltungs-Planung, -Steuerung und -Analyse) hinsichtlich der Erfüllung der Bedürfnisse der Instandhaltung bewertet.

NUTZEN

Der Wirtschaftspartner erhält eine objektive, strukturiert aufgebaute und wissenschaftlich stichhaltige Bewertung seiner Instandhaltungsorganisation. Die in Workshops auszuarbeitenden Maßnahmenpläne, das IPSA-Lastenheft und die Begleitung der Maßnahmenimplementierung sowie des Umsetzungscontrollings zählen zu weiteren Vorteilen.

PROJEKTINHALT

Das TPM-Projekt mit der Georg Fischer Fittings GmbH ist in vier Phasen unterteilt. Der Fokus der ersten Phase liegt in der Identifizierung des vorhandenen Reifegrades der Instandhaltungsorganisation. Aus diesem Grund wird das bewährte TPM-Assessment angewandt, welches durch Instrumente wie Einzel-Interviews, Workshops und Semantikanalyse eine Zuordnung des Ist-Zustandes im TPM-Reifegradmodell zulässt. Im Vergleich zum Soll-Reifegrad - der je nach Industriesparte unterschiedlich ausfällt - zeigt die Differenz vorhandene Verbesserungspotenziale auf, die die Basis für Optimierungsmaßnahmen darstellen. Der Schwerpunkt der zweiten Phase ist die Reihung der Maßnahmen zur Zielerreichung nach Priorität und vorhandenen Ressourcen. Dieser Prozess erfolgt aus Identifikationsgründen im Projektteam mit den Einführungsverantwortlichen des Unternehmens.

Kernstück der dritten Phase ist die Umsetzung und Steuerung der Maßnahmen. Dieser Abschnitt ist sensibel, da die Maßnahmen alle Produktions- und Instandhaltungsmitarbeiter betreffen und durch das Führungsteam maßgeblich beeinflusst werden; Bewusstseinsbildung und Kulturwandel auf der operativen Ebene werden initiiert. In der vierten Phase liegt der Fokus in der Überwachung und Bewertung der Maßnahmen, um einerseits das angestrebte Reifeniveau zu erreichen bzw. zu erhalten und anderseits im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses die Maßnahmen in Bezug auf die Zielerreichung zu optimieren.

Ein wichtiges Tool für die leistungsorientierte Instandhaltungsorganisation ist deren Unterstützung durch ein geeignetes IPSA-System. Aus diesem Grund erfolgt parallel zu den ersten beiden Phasen die Ableitung eines Lastenheftes, das unter Berücksichtigung vorhandener IT-Systeme in der Phase drei bei der Auswahl geeigneter Instandhaltungs-Softwarelösungen unterstützt.

 

 


ANSPRECHPERSON

Dipl.-Ing. Alfred KINZ   |   +43 (0) 3842 402 6006   |   alfred.kinz(at)unileoben.ac.at